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Leipzig: Kennen Sie INGE? Die FS INGE ist die Fachstelle für "Integrierte Gemeindeentwicklung" mit Beratungsangebot des Freistaates Sachsen.
In Leipzig gab es eine Austauschrunde gemeinsam mit den Projektpartnern forward und UMS, um Strategien wie das erfolgreiche Coaching und den Know-how-Transfer für kleine und mittlere Städte in Sachsen zu entwickeln. Gerade kleine Städte leben von diesem Transfer und der externen Expertise, um Möglichkeiten der integrierten Stadtentwicklung gut nutzen zu können. Gemeinsam mit Theresa Loos von der cima wurden neue Ideen eingebracht.
Jürgen Block (bcsd) und Roland Wölfel haben die vergangenen 30 Jahre seit Gründung der bcsd (Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland) Revue passieren lassen. Die Vereinigung entstand im Jahr 1996 aus einer von der cima initiierten ERFA-Runde für Citymanager*innen. Beim Start in Lübeck mit sieben Teilnehmenden ging es schon damals um Austausch und Know-how-Transfer – ein roter Faden, der sich durch viele Erfolgsstories zieht.
Es folgten zwei spannende Tage in Berlin mit der Hauptgeschäftsführerkonferenz des Handelsverbandes Deutschland. Wölfel: “Es war ein Treffen, das Mut gemacht hat. Nicht, weil wir uns die Herausforderungen schöngeredet hätten. Sondern weil wir gemeinsam vorangehen“.
Es wurden neue Projekte und Initiativen auf die Schiene gesetzt, die Stadtgesellschaft, Innenstädten und Handel gleichermaßen guttun. In der gesamten Konferenz war der Gestaltungswille zu spüren, mit einem klaren Fokus darauf, was Menschen heute wirklich brauchen: Sicherheit und Wohlfühlen in der City, um sich gern in der eigenen Innenstadt aufzuhalten. Dazu passend gab Wölfel den Startschuss für die neue cima-Deutschlandstudie Innenstadt 2026/2027.
Wölfel geht aus diesen Tagen mit einem klaren Gefühl: Die Innenstadt der Zukunft entsteht nicht durch Einzelkämpfer*innen, sondern durch gemeinsames, konsequentes Handeln. Die Innenstädte von morgen brauchen keine Resignation, sondern Kooperation und Kreativität.
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