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Mit dem Konsensprojekt „Großflächiger Einzelhandel“ leitet die cima die mittlerweile fünfte Studie zur Einzelhandelsentwicklung im Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover. Diese Daten machen es möglich, große Einzelhandelsprojekte angemessen zu steuern und kommunale Einzelhandelskonzepte zu planen.
Im Februar 2026 stellten Martin Kremming und Benjamin Kemper von cima die Ergebnisse im Rahmen einer Regionalkonferenz vor.
Die Ergebnisse spiegeln den deutschlandweiten Trend wider: Die Zeiten der Einzelhandelsdominanz in Innenstädten sind vorbei, der Strukturwandel im Einzelhandel ist weiterhin in vollem Gange. Von 2016 bis 2025 ist die Anzahl der Betriebe um 19,8 % zurückgegangen, die Verkaufsfläche schrumpfte um 7,0 %. Während sich die Nahversorgung weiterhin robust zeigt, leiden vor allem die klassischen innenstadtrelevanten Sortimente wie Bekleidung, Schuhe und Lederwaren, sowie Elektro- und Sportartikel.
Was bedeutet das für unsere Innenstädte? Der Einzelhandel braucht starke (Frequenz-)Partner!
„Die Ergebnisse zeigen klar, dass sich die Zukunft des Einzelhandels nicht allein über Verkaufsflächen entscheidet. Innenstädte müssen heute mehr denn je als vielfältige Lebens-, Begegnungs- und Versorgungsräume gedacht und aktiv weiterentwickelt werden.“, so Benjamin Kemper, cima-Projektleiter.
Damit Städte und Gemeinden handlungsfähig bleiben, bedarf es gut durchdachter Projekte, in denen unterschiedliche Akteure zusammenwirken und die über klassische Einzelhandelskonzepte hinausreichen. Eine Kernkompetenz der cima!
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